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 Die Schule brennt

Die Schule in Baden-Württemberg kann ihren Bildungsauftrag nicht mehr erfüllen.

Im Internetauftritt des Regierungspräsidiums Karlsruhe heißt es:
"Wesentliche Aufgabe der Abteilung 7 (Schule und Bildung) ist es, eine flächendeckende qualifizierte Erziehung und Bildung unserer Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen zu gewährleisten".

Leider sieht die Wirklichkeit ganz anders aus:
Die Schüler und die Eltern müssen ausbaden, was das Kultusministerium mit seiner Politik seit Jahren angerichtet hat.

An jedem Gymnasium im Land fallen im Schuljahr im Durchschnitt 1400 Unterrichtsstunden weg, an jeder Realschule 816. Der eklatante Stundenausfall sowie der Wegfall einiger Fächer (und AG’s) ist leider nicht nur eine Ausnahmeerscheinung an unserer Schule, sondern flächendeckend an vielen anderen Schulen der Fall.

Die Mehrheit im Land lehnt das Turbo-Abitur ab. Die Wahlmehrheit der Baden-Württemberger hält die Umstellung vom neun- auf das achtjährige Gymnasium für falsch. Sie wünscht sich Wahlfreiheit.
Durch die chaotische Einführung des G8Zuges ist die Durchlässigkeit der Schulwege Haupt-/Realschule und Gymnasium nicht mehr möglich und verwehrt somit eine reale Chancengleichheit und Flexibilität des Bildungssystems.

Die Klassengröße von 32 Kindern macht eine gewünschte Verbesserung der Bildungsqualität nach der Pisa-Studie zu einem Unding.
Der Leistungsdruck in den Schulen steigt ins Unzumutbare und überträgt sich als stetige Belastung in den Familienalltag.

Die Schulausbildung richtet sich zunehmend nach wirtschaftlichen Kriterien dem Motto folgend: schneller, billiger und passgenauer für den Arbeitsmarkt.

Die Schließung der kleinen Hauptschulen und ihre Zusammenführung in Werkrealschulen führt zu einem eklatanten Qualitätsverlust eines flächendeckendes Bildungsanspruchs. Die Einführung der „neuen Werkrealschulen“ durch das Kultusministerium macht mal wieder deutlich wie Bildungspolitik über unsere Köpfe hinweg und zu Lasten unserer Kinder betrieben wird (wie schon vor fünf Jahren mit der Einführung des G8Zuges, oder dem Französisch in der Grundschule).

Am Ende der Grundschulzeit landen ein Drittel aller Kinder an einer ungeeigneten weiterführenden Schule. Egal ob Eltern oder Lehrer entscheiden - die Wahl ist oft falsch.

Die Bildungsrepublik Deutschland baut gerade auf dem Feld der Bildung ihren Rückstand weiter aus. Laut dem offiziellen „Bildungsbericht“ ging der Anteil der Bildungsausgaben am BIP stetig zurück.

Die Schule brennt

Der Unmut der Elternschaft über die Bildungspolitik
hat nun seine Grenze erreicht.



Deshalb fordern wir:
  • eine 120%ige Lehrerversorgung , die zu jeder Zeit (bei Fortbildung, Krankheit, Schullandheimaufenthalt etc.) eine 100%ige Unterrichtsversorgung garantiert.
  • Reduzierung der Klassengröße auf maximal 25 Kinder.
  • Längeres gemeinsames Lernen.
  • Reduktion der Lehrinhalte: Weniger Wissen, mehr Kompetenz.
  • Stärkung des kreativen, sozialen und sportlichen Bereichs.
  • Unterstützung der Lehrer durch ein Team von weiteren Fachkräften , z.B. Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter und Sozialpädagogen.
  • Umfangreiche Überarbeitung von G8 oder Abschaffung des G8.

Es ist Zeit für eine Veränderung der politischen und gesellschaftlichen Prioritäten zugunsten der Ausbildung unserer Kinder.


Ich möchte zunächst ein Netzwerk von aktiven Eltern sammeln, die ich schnell bei möglichen Protestaktionen aktivieren kann… also erst mal die “Freiwillige Schulfeuerwehr“ zusammen kriegen.

Zu diesem Zweck habe ich eine E-Mail Adresse eingerichtet, an der du uns deine Bereitschaft zur Teilnahme an der „Freiwilligen Schulfeuerwehr kundtun kannst. Diese von mir gesammelten E-Mail-Adressen werden nicht weitergegeben oder zur keiner Zeit veröffentlicht.

 


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